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A L L G E M E I N E G E S C H Ä F T S B E D I N G U N G E N
"Verein zur Förderung von Kindern und Jugendlichen EmpowerLand“
1. Anwendungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden kurz die „AGB“) des „Vereins zur
Förderung von Kindern und Jugendlichen EmpowerLand“, einem Verein nach österreichischem Recht mit dem Sitz in Wien und der Zustellanschrift A-1090 Wien, Währinger Straße 16/14, eingetragen im Vereinsregister zu ZVR-Zahl 1177243940 (im Folgenden
kurz der „Reiseveranstalter“ oder der „Veranstalter“), werden sämtlichen Anboten, Vertragsabschlüssen und Leistungen des Veranstalters zugrunde gelegt.


1.2 Entgegenstehenden oder von diesen AGB abweichenden Bedingungen von Dritten, insbesondere von Vertragspartnern des Veranstalters, wird im Allgemeinen widersprochen. Eine
schlüssige Anerkennung abweichender AGB von Vertragspartnern ist, auch im Fall vorbehaltloser Leistungserbringung durch den Veranstalter ausgeschlossen.


1.3 Mit Ausfüllen des Beitritts- und Bestellformulars, der Auswahl des Kästchens „Mit Absenden
des Anmeldeformulars treten Sie dem Verein beitragspflichtig bei und melden sich zahlungspflichtig zum Camp an“ oder eines sinngleichen Kästchens sowie Anklicken des Buttons „Jetzt
anmelden“ oder eines sinngleichen Kästchens stimmen die Besteller diesen AGB und der
Datenschutzmitteilung des Veranstalters in der jeweils geltenden Fassung zu.


1.4 Die AGB können jederzeit unter https://empower-land.com/agb abgerufen, gespeichert und
ausgedruckt werden. Die Datenschutzmitteilung kann gleichsam jederzeit unter https://empower-land.com/datenschutzerklärung abgerufen, gespeichert und ausgedruckt werden

2. Allgemeines zum Veranstalter / allgemeine Teilnahmevoraussetzungen / Vertragsparteien

2.1 Beim Veranstalter handelt es sich um einen Verein nach österreichischem Recht. Dessen
statutenmäßiger Vereinszweck liegt – unter anderem – in der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen aller Art, die sich an Kinder und/oder Jugendliche richten, wozu
insbesondere auch die Organisation und Durchführung von Ferienlagern und Sportveranstaltungen (im Folgenden kurz die „Reiseveranstaltung“) zählt.


2.2 Das Buchen von Reiseveranstaltungen steht nur natürlichen Personen offen, welche das
achtzehnte Lebensjahr im Buchungszeitpunkt vollendet haben und entweder bereits außerordentliche Vereinsmitglieder des Veranstalters sind oder zugleich mit der Buchung um Aufnahme als außerordentliches Vereinsmitglied ansuchen.
Der allfällige Erwerb der außerordentlichen Mitgliedschaft durch den Besteller richtet sich
ausschließlich nach den Vereinsstatuten des Veranstalters in der jeweils geltenden Fassung.
Die Vereinsstatuten können jederzeit unter https://empower-land.com/vereinsstatuten abgerufen, gespeichert und ausgedruckt werden.

2.3 Die Parteien des Reiseveranstaltungsvertrags sind, für den Fall seines wirksamen Zustandekommens gemäß Punkt 3.1 bis Punkt 3.6 dieser AGB, der Veranstalter einerseits und das die
Reiseveranstaltung buchende, (spätere) außerordentliche Mitglied des Veranstalters (im Folgenden kurz der „Besteller“) andererseits. Nichtvereinsmitglieder können nicht Partei eines
Reiseveranstaltungsvertrags mit dem Veranstalter werden.


2.4 Zur Teilnahme an den Reiseveranstaltungen des Veranstalters auf Grundlage des Reiseveranstaltungsvertrags sind ausschließlich natürliche Personen im Alter zwischen acht und vierzehn Jahren berechtigt, sofern diese der Obsorge eines außerordentlichen Mitglieds des Veranstalters unterliegen (im Folgenden kurz der „Reiseteilnehmer“ oder der „Teilnehmer“), berechtigt.

3. Vertragsgegenstand und -abschluss

3.1 Der Veranstalter organisiert und führt Reiseveranstaltungen ausschließlich für minderjährige Teilnehmer, deren Obsorgeberechtigte außerordentliche Mitglieder des Veranstalters
sind, gegen Entgelt durch.


3.2 Die vom Veranstalter im Zusammenhang mit der jeweiligen Reiseveranstaltung geschuldeten Leistungen sowie die Höhe des durch den Besteller hierfür zu entrichtenden Entgelts
bestimmt sich ausschließlich nach der unter https://empower-land.com/#preise jeweils zum
Buchungszeitpunkt abrufbaren Reiseveranstaltungsbeschreibung, welche die Grundlage
des Reiseveranstaltungsvertrags bildet und sämtliche, für die konkrete Reiseveranstaltung
relevanten Angaben in sinngemäßer Anwendung von § 4 Abs 1 Pauschalreisegesetz (PRG) zu
enthalten hat.


3.3 Der Veranstalter behält sich ausdrücklich das Recht vor, einseitig unwesentliche Änderungen
der vereinbarten Leistungen laut Punkt 3.2 dieser AGB vorzunehmen. Als unwesentlich gelten Änderungen, welche den Gesamtcharakter der Reise nicht verändern und erst aufgrund
von Umständen, die nach Vertragsschluss eingetreten sind, zum Zweck der Reisedurchführung notwendig oder zweckmäßig werden.


3.4 Der Besteller kann im Beitritts- und Bestellformular unter Angabe von
▪ gewünschter Reiseveranstaltung,
▪ Vor- und Nachnamen,
▪ Geburtsdatum,
▪ E-Mailadresse,
▪ Telefonnummer, und
▪ Anschrift

sowie unter Angabe nachstehender Daten des Teilnehmers, und zwar von
▪ Vor- und Nachnamen,
▪ Geschlecht,
▪ Geburtsdatum,
▪ aktuell besuchter Schulstufe, und
▪ T-Shirt-Größe ein bindendes Angebot an den Veranstalter zum Abschluss eines Reiseveranstaltungsvertrags richten. Zugleich ersucht der Besteller durch Absenden des Beitritts- und Bestellformulars um Aufnahme als außerordentliches Mitglied zum Veranstalter.


3.5 Ein Beitritt des Bestellers als außerordentliches Mitglied zum Veranstalter sowie ein rechtsgültiger Reiseveranstaltungsvertrags zwischen diesem und dem Veranstalter kommt durch
kumulative Erfüllung nachstehender Voraussetzungen zustande:
(i) durch Anklicken des Buttons „Jetzt anmelden“ oder eines sinngleichen Kästchens,
und
(ii) das Absenden des Beitritts- und Bestellformulars, und
(iii) einer darauffolgenden Bestätigungsmail (im Folgenden kurz die „Beitritts- und Buchungsbestätigung“) des Veranstalters an den Besteller, und
(iv) fristgerechter Leistung des Mitgliedsbeitrags, insoweit noch keine Mitgliedschaft besteht, und des Rechnungsbeitrags über die gebuchte Veranstaltung binnen sieben
Tagen ab Erhalt der Vorschreibung durch den Besteller.


3.6 Wird der nach Punkt 3.5 dieser AGB vom Besteller geschuldete Geldbetrag innerhalb der
siebentätigen Frist auf dem Konto des Veranstalters gutgeschrieben, erhält der Besteller
eine Buchungsbestätigung mit den in sinngemäßer Anwendung von § 6 Abs 2 PRG erforderlichen Informationen auf einem dauerhaften Datenträger an die von ihm angegebene EMailadresse.

4. Rücktrittsrecht des Bestellers vor Reiseantritt

4.1 Der Besteller ist vor Reiseantritt des Teilnehmers grundsätzlich dazu berechtigt, vom Reiseveranstaltungsvertrag ohne Angabe von Gründen durch schriftliche Erklärung gegenüber
dem Veranstalter zurückzutreten.


4.2 Sofern der Besteller von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch macht, hat der Veranstalter – unter Entfall seines ursprünglichen Entgeltanspruchs – Anspruch auf eine angemessene Entschädigung, deren Höhe sich nach dem zwischen dem Einlangen der Rücktrittserklärung
beim Veranstalter und dem vorgesehenen Reisebeginn liegenden Zeitraums, und zwar wie
folgt, bemisst:

Zeitraum vor Reiseantritt Entschädigung in Prozent vom Reisepreis
bis 60 Tage 15 %
59 bis 30 Tage 25 %
29 bis 15 Tage 45 %
14 bis 8 Tage 75 %
7 bis 1 Tag 95 %
0 Tage (Nichtantritt) 100 %


4.3 Unbeschadet des Rücktrittsrechts in Punkt 4.1 dieser AGB, kann der Besteller vor Reiseantritt
des Teilnehmers vom Reiseveranstaltungsvertrag ohne Zahlung einer Entschädigung – welcher Art immer – zurücktreten, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer
Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der
Reise oder die Beförderung der Teilnehmer an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Als unvermeidliche und außergewöhnliche Umstände gelten insbesondere Kriegshandlungen, Terrorismus, Seuchengeschehen sowie Naturkatastrophen erheblichen Ausmaßes
am Reiseziel.


4.4 Im Fall eines Rücktritts des Bestellers nach Punkt 4.2 dieser AGB gebührt diesem allfällig eine
Rückerstattung des die Entschädigung übersteigenden, bereits entrichteten Entgelts für die
Reiseveranstaltung. Bei einem Rücktritt nach Punkt

4.3 dieser AGB gebührt dem Besteller
die Rückerstattung des gesamten, bereits entrichteten Entgelts für die Reiseveranstaltung.
Die Rückerstattung hat, sofern hiergegen keine begründeten Einwände des Veranstalters
bestehen, binnen 14 (in Worten: vierzehn) Tagen ab entsprechender schriftlicher Aufforderung durch den Besteller zu erfolgen.


4.5 Nicht erfasst von einem allfälligen Rückerstattungsanspruch nach Punkt 4.4 dieser AGB ist
der vom Besteller geleistete Mitgliedsbeitrag für die Zugehörigkeit zum Veranstalter als außerordentliches Mitglied. Ein Vereinsaustritt des Bestellers kann nur nach Maßgabe der Vereinsstatuten in der zum Austrittszeitpunkt jeweils geltenden Fassung erfolgen

5. Rücktrittsrecht des Veranstalters vor Reisebeginn

5.1 Der Veranstalter ist vor Reisebeginn dazu berechtigt, vom Reiseveranstaltungsvertrag zurücktreten, sofern für die jeweilige Reise weniger Teilnehmer als die vorgesehene Mindestteilnehmerzahl angemeldet wurden und die schriftliche Rücktrittserklärung des Veranstalters dem Besteller, sofern vertraglich nichts Abweichendes vereinbart wurde, spätestens
(i) 20 Tage vor Beginn der Reise bei Reisen von mehr als sechs Tagen,
(ii) sieben Tage vor Beginn der Reise bei Reisen zwischen zwei und sechs Tagen,
(iii) 48 Stunden vor Beginn der Reise bei Reisen, die weniger als zwei Tage dauern, zugeht.

5.2 Auch im Fall unvermeidlicher und außergewöhnlicher Umstände, die den Veranstalter an
einer Erfüllung des Reiseveranstaltungsvertrags hindern, ist dieser zum schriftlichen Vertragsrücktritt gegenüber dem Besteller berechtigt, wenn seine Rücktrittserklärung dem Besteller unverzüglich, spätestens jedoch vor Beginn der Reise zugeht.


5.3 Im Fall eines Rücktritts des Veranstalters vor Reisebeginn ist der Veranstalter nach eigener
Wahl berechtigt, entweder dem Teilnehmer das auf die Reiseveranstaltung bereits geleistete
Entgelt vollständig rückzuerstatten oder dem Teilnehmer einen Gutschein über eine Reise
auszustellen, wobei diese Reise zumindest den Eigenschaften der vom Rücktritt erfassten
Reise zu entsprechen hat.

6. Kündigungsrecht des Veranstalters nach Reisebeginn

6.1 Der Veranstalter ist nach Beginn der Reiseveranstaltung bzw nach erfolgtem Reiseantritt
durch den Teilnehmer berechtigt, den Reiseveranstaltungsvertrag bei Vorliegen wichtiger
Gründe mit sofortiger Wirkung außerordentlich zu kündigen.


6.2 Als wichtiger Grund gilt insbesondere ein intensives oder mehrfach gesetztes und trotz Aufforderung nicht abgestelltes, ungebührliches Verhalten des Teilnehmers gegenüber Mitarbeitern des Veranstalters, dessen zur Erfüllung des Reiseveranstaltungsvertrags hinzugezogenen Erfüllungsgehilfen sowie gegenüber anderen Teilnehmern. Hierzu zählen insbesondere Verstöße gegen die Anweisungen des Veranstalters oder sonstige Verhaltensweisen,
die zu einer Störung des Reiseablaufs und/oder einer Gefährdung des Veranstalters, dessen
zur Erfüllung des Reiseveranstaltungsvertrags hinzugezogenen Erfüllungsgehilfen oder anderer Teilnehmer führt.


6.3 Für den Fall, dass der Reiseveranstaltungsvertrag auf Grundlage von Punkt 6.1 und Punkt 6.2
dieser AGB außerordentlich gekündigt und der Teilnehmer anlässlich dessen von der weiteren Reise ausgeschlossen wird, verpflichtet sich der Veranstalter den obsorgeberechtigten
Besteller unverzüglich unter den von ihm im Zuge der Reisebuchung laut Punkt 3.1 dieser AGB angegebenen Kontaktdaten zu kontaktieren und vom Ausschluss des Teilnehmers zu verständigen.


6.4 Der Besteller  hat den ausgeschlossenen Teilnehmer ohne Verzug, spätestens jedoch binnen
vierundzwanzig Stunden, vom Reiseort abzuholen. Bei Zuwiderhandeln wird dem Besteller
für die darüberhinausgehende Zeit bis zur Abholung des Teilnehmers ein marktübliches Entgelt für die Sonderbetreuung des Teilnehmers in Rechnung gestellt.


6.5 Unbeschadet der Verrechnung eines allfälligen Zusatzentgelts gemäß Punkt 6.4 dieser AGB
gebührt dem Veranstalter im Fall der außerordentlichen Kündigung trotzdem das volle Entgelt für die Reise. Vom Anspruch auf das volle Entgelt ist allerdings dasjenige in Abzug zu
bringen, was der Veranstalter infolge Unterbleibens der Leistung erspart oder durch anderweitige Verwendung erworben oder zu erwerben verabsäumt hat.

7. Verletzung von Teilnehmern / Zeckenbefall

7.1 Der Veranstalter ist berechtigt, Verletzungen der Teilnehmer von geringfügigem Ausmaß, die
üblicherweise im Zusammenhang mit Freizeit- und körperlichen Aktivitäten in der teilnehmenden Altersgruppe auftreten können, wie insbesondere oberflächliche Schnitt-, Brandund Schürfwunden sowie klein- bis mittelgroße Hämatome, von entsprechend geschulten
Mitarbeitern, insbesondere durch Hautdesinfektion mittels handelsüblicher Hautdesinfektionsmittel, durch Verbinden mittels handelsüblicher Heftpflaster sowie durch Auflegen handelsüblicher Kaltkompressen, versorgen zu lassen.


7.2 Übersteigt die Verletzung des Teilnehmers das in Punkt 7.1 dieser AGB beschriebene Ausmaß oder ist das Verletzungsausmaß zweifelhaft, wird der Veranstalter gegebenenfalls umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten und den zuständigen Rettungsdienst verständigen
bzw den Teilnehmer in das nächstgelegene Krankenhaus befördern.


7.3 Für den Fall eines bei Teilnehmern auftretenden Zeckenbefalls ist der Veranstalter dazu berechtigt, in der Haut des Teilnehmers verankerte Zecken durch Verwendung einer handelsübliche Zeckenzange zu entfernen und die Zeckenbissstelle mittels handelsüblicher Hautdesinfektionsmittel sowie durch Verbinden mittels handelsüblicher Heftpflaster zu versorgen.
Eine Verpflichtung zur Überprüfung des FSME-Impfstatus‘ der Teilnehmer wird vom Veranstalter nicht übernommen und obliegt dies den obsorgeberechtigten Bestellern.


7.4 Kommt es bei Teilnehmern nach überstandenem Zeckenbefall zu plötzlichen Fieberschüben,
Bewusstseinstrübungen oder sonstigen, das Allgemeinbefinden erheblich beeinträchtigenden Symptomen wird der Veranstalter gegebenenfalls umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen
einleiten und den zuständigen Rettungsdienst verständigen bzw den Teilnehmer in das
nächstgelegene Krankenhaus befördern.

7.5 Im Falle ernster Verletzungen von Teilnehmern gemäß Punkt 7.2 dieser AGB oder erfolgtem
Zeckenbefall gemäß Punkt 7.3 dieser AGB werden die obsorgeberechtigten Besteller des jeweils betroffenen Teilnehmers hierüber ohne Verzug vom Veranstalter benachrichtigt.
Eine Verständigung über erfolgten Zeckenbefall des Teilnehmers hat unabhängig vom Auftreten allfälliger Symptome im Sinne von Punkt 7.4 dieser AGB zu erfolgen.

8. Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien / Medikamenteneinnahme

8.1 Für den Besteller besteht die Möglichkeit, allfällige Nahrungsmittelunverträglichkeiten und
Nahrungsmittelallergien des Teilnehmers bzw das Erfordernis einer dauerhaften oder zeitweiligen Medikamenteneinnahme dem Veranstalter gegenüber im Zuge des Beitritts- und
Bestellvorgangs gemäß Punkt 3.4 und 3.5 dieser AGB freiwillig bekanntzugeben.

8.2 Unabhängig von einer allfälligen Bekanntgabe nach Punkt 8.1 dieser AGB bestätigt der Besteller dem Veranstalter gegenüber jedenfalls, dass der Teilnehmer über allfällig bestehende
Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien bzw über das allfällige Erfordernis einer
dauerhaften oder zeitweiligen Medikamenteneinnahme in Kenntnis ist.


8.3 Des Weiteren bestätigt der Besteller jedenfalls, dass der Teilnehmer über die entsprechende
Einsichts- und Urteilsfähigkeit verfügt, um allfällige Nahrungsmittelunverträglichkeiten und
-allergien während der gesamten Reisedauer selbständig zu beachten und die betreffenden
Nahrungsmittel selbständig zu meiden.
Ebenso bestätigt der Besteller, dass der Teilnehmer über die entsprechende Einsichts- und
Urteilsfähigkeit über die Dosierung von einzunehmenden Medikamenten verfügt und die
entsprechenden Medikamente selbständig einzunehmen imstande ist.


8.4 Der Veranstalter verpflichtet sich, geeignete Vorkehrungen zur Beachtung allfälliger Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien für diejenigen Teilnehmer zu treffen, deren
diesbezügliche Daten entsprechend Punkt 8.1 dieser AGB gegenüber dem Veranstalter bekanntgegeben wurden; dies insbesondere durch entsprechende Vorgaben an das Speisenund Getränkecatering sowie durch teilnehmerbezogene Kontrolle der ausgegebenen Nahrungsmittel auf einschlägige Unverträglichkeiten und Allergene.


8.5 Weiters verpflichtet sich der Veranstalter dazu, geeignete Vorkehrungen zur Kontrolle der
Medikamenteneinnahme durch diejenigen Teilnehmer zu treffen, deren diesbezügliche Daten entsprechend Punkt 8.1 dieser AGB gegenüber dem Veranstalter bekanntgegeben wurden; dies insbesondere durch zentrale Ausgabe der für den Teilnehmer in Verwahrung genommenen und für diesen notwendigen Medikamente sowie Sichtkontrolle der Medikamenteneinnahme.


8.6 Für den Fall, dass Teilnehmer infolge des Verzehrs von Nahrungsmitteln und/oder der Einnahme von Medikamenten akute körperliche Auffälligkeiten zeigen, wie insbesondere Kreislaufprobleme, getrübtes Bewusstsein, Bewusstlosigkeit udgl, wird der Veranstalter gegebenenfalls umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten und den zuständigen Rettungsdienst
verständigen bzw den Teilnehmer in das nächstgelegene Krankenhaus befördern.


8.7 Eine über die in den Punkt 8.4 und 8.5 dieser AGB statuierte Pflicht hinausgehende Verpflichtung zur Überprüfung der durch Teilnehmer verzehrten Nahrungsmittel sowie Kontrolle der
von Teilnehmern eingenommenen Medikamente besteht für den Veranstalter nicht. Eine dahingehende Haftung des Veranstalters für bei Teilnehmern eingetretene Schäden wird gänzlich ausgeschlossen; dies gilt insbesondere in Fällen des eigenmächtigen Verzehrs von Nahrungsmitteln und/ oder Einnahme von Medikamenten.

9. Gewährleistung
Der Veranstalter haftet für die im Reiseveranstaltungsvertrag vereinbarten Leistungen nach Maßgabe der gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen.
10. Haftung

10.1 Jegliche Haftung des Veranstalters und diesem zurechenbarer Personen für Schäden – mit
Ausnahme von Personenschäden – wird auf Fälle des Vorsatzes und der groben Fahrlässigkeit beschränkt; eine Haftung für leicht fahrlässiges Verhalten wird – mit Ausnahme von Personenschäden – ausgeschlossen.


10.2 Die Haftung für den Verlust oder die Beschädigung allfälliger, von den Teilnehmern bei der
Reise mitgeführter Wertgegenstände, welche keine bei derartigen Reisen üblicher Weise mitgeführte Reiseausrüstung darstellen, wird ausgeschlossen.


10.3 Der obsorgeberechtigte Besteller des Reiseteilnehmers wird den Reiseveranstalter für alle
Schäden auf erste Aufforderung hin schad- und klaglos halten, die der Reiseteilnehmer dem
Reiseveranstalter, dessen zur Erfüllung des Reiseveranstaltungsvertrags hinzugezogenen Erfüllungsgehilfen sowie anderen Teilnehmern rechtswidrig und kausal zufügt.

11. Immaterialgüterrechte

11.1 Der Veranstalter wird während der Veranstaltung Bild- und Tonaufnahmen von der Veranstaltung und deren Teilnehmern anfertigen. Hierdurch wird es ermöglicht, unvergessliche
Momente festzuhalten und diese den Teilnehmern und deren Obsorgeberechtigten dauerhaft zugänglich zu machen.


11.2 Teilnehmer und deren Obsorgeberechtigten räumen dem Veranstalter ein zeitlich und örtlich uneingeschränktes Nutzungsrecht an Bild- und Tonaufnahmen, die während der Veranstaltung von Teilnehmern angefertigt werden, für Zwecke der eigenen Dokumentation sowie
der Werbung und des Marketings ein. Insofern Bild- oder Tonaufnahmen für Werbe- und
Marketingzwecke verwendet werden, wird der Veranstalter eine sorgfältige Auswahl geeigneter Bild- oder Tonaufnahmen unter Berücksichtigung berechtigter Interessen der abgebildeten Personen vornehmen.
Diese Zustimmung kann jederzeit schriftlich widerrufen werden.

12. Stipendienfonds

12.1 Für Teilnehmer aus einkommensschwachen Familien besteht die Möglichkeit auf gänzliche
Reisekostenübernahme durch einen vom Veranstalter mithilfe von Sponsoren einzurichtenden Stipendienfonds.


12.2 Als einkommensschwache Familien im Sinne von Punkt 11.1 dieser AGB gelten solche, deren
durch die obsorgeberechtigten Besteller (im Folgenden kurz der „Stipendienwerber“) monatlich ins Verdienen gebrachtes Nettoeinkommen inklusive allfälliger staatlicher Unterstützungsleistungen, wie insbesondere Familienbeihilfe, Sozialhilfe, Mietkostenzuschüsse udgl,
den Betrag des Ausgleichszulagenrichtsatzes gemäß § 293 ASVG in der jeweils zum Zeitpunkt
der Stipendienprüfung geltenden Fassung nicht überschreitet.

12.3 Der Ausgleichszulagenrichtsatz beträgt für das Jahr 2021 monatlich netto wie folgt:


(i) für Ehepaare, eingetragene Partner und Lebensgemeinschaften bei gemeinsamem Haushalt EUR 1.578,36;
(ii) für Alleinstehende EUR 1.048,00;
(iii) Erhöhungsbeitrag je Kind EUR 154,37.

+
12.4 Der Stipendienwerber kann im Beitritts- und Stipendienantrag unter Angabe bzw Übermittlung von
▪ gewünschter Reiseveranstaltung,
▪ Vor- und Nachnamen,
▪ Geburtsdatum,
▪ E-Mailadresse,
▪ Telefonnummer,
▪ Anschrift,
▪ Einkommensnachweisen der letzten sechs Monate vor Stipendienantrag, und
▪ Bewerbungsvideo samt Kurzbeschreibung zur Familiensituation
sowie unter Angabe nachstehender Daten des Teilnehmers (im Folgenden kurz der „Stipendienbegünstigte“), und zwar von
▪ Vor- und Nachnamen,
▪ Geschlecht,
▪ Geburtsdatum,
▪ aktuell besuchter Schulstufe, und
▪ T-Shirt-Größe
ein Ansuchen an den Veranstalter zur Gewährung eines Stipendiums auf Reisekostenübernahme und Teilnameberechtigung an einer bestimmten Reise richten. Zugleich ersucht der
Stipendienwerber durch Absenden des Beitritts- und Stipendienantrags um kostenlose Aufnahme als außerordentliches Mitglied zum Veranstalter.


12.5 Ein kostenloser Beitritt des Stipendienwerbers als außerordentliches Mitglied zum Veranstalter sowie die rechtsgültige Reisekostenübernahme sowie Teilnahmeberechtigung für
den Stipendienbegünstigten an einer bestimmten Reise kommt zwischen dem Stipendienwerber und dem Veranstalter durch kumulative Erfüllung nachstehender Voraussetzungen
zustande:
(i) durch Anklicken des Buttons „Jetzt für Stipendium bewerben“, und
(ii) das Absenden des Beitritts- und Stipendienantrags, und
(iii) einer Bestätigungsmail (im Folgenden kurz die „Stipendienbestätigung“) des Veranstalters an den Stipendienwerber über die erfolgte Stipendiengewährung.

12.6 Hervorgehoben wird, dass für den Stipendienwerber trotz Erfüllung der Stipendienvergabevoraussetzungen kein – wie immer gearteter – Rechtsanspruch auf eine allfällige Stipendienvergabe mitsamt der damit verbundenen, kostenlosen außerordentlichen Vereinsmitgliedschaft des Stipendienwerbers sowie der Reisekostenübernahme und Teilnahmeberechtigung für den Stipendienberechtigten besteht und die Stipendienvergabe ausschließlich der
Diskretion des Veranstalters unterliegt.


12.7 Für Stipendienwerber sowie Stipendienbegünstigten“ gelangen die vorliegenden AGB sinngemäß mit der Maßgabe zur Anwendung, dass auf die vorgenannten Personen die Punkte
3.5, 3.6 4.2, 4.4, 4.5 und Punkt 6.5 dieser AGB sowie Punkt 9. dieser AGB keine Anwendung
finden.


12.8 Detaillierte Regelungen zur Speisung des Stipendienfonds sowie zu den Stipendienvergabevoraussetzungen bleiben ausdrücklich einem von diesen AGB gesonderten Regelungswerk
vorbehalten.

13. Kontaktinformationen des Veranstalters

Vereinswortlaut: Verein zur Förderung von Kindern und Jugendlichen EmpowerLand

Zustelladresse: Währinger Straße 16/14, A-1090 Wien
Telefonnummer: +49 1512 1269 961
E-Mailadresse: hello@empower-land.com
Website: https://empower-land.com

14. Rechtswahl und Gerichtsstand

14.1 Diese AGB unterliegen österreichischem Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen
des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.

14.2 Für alle Streitigkeiten aus oder in Zusammenhang mit diesen AGB, einschließlich von
Streitigkeiten über das Bestehen oder Nichtbestehen dieser AGB, über deren Verletzung,
Auflösung oder Nichtigkeit, wird die ausschließliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen
Gerichts am Vereinssitz des Veranstalters vereinbart.

15. Schlussbestimmungen

15.1 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, beeinträchtigt das nicht die Wirksamkeit oder Durchführbarkeit der übrigen Bestimmungen
dieser Allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen. Die Vertragsparteien werden
sich in einem solchen Fall bemühen, die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung
durch eine wirksame oder durchführbare Bestimmung zu ersetzen, die der zu ersetzenden
Bestimmung möglichst nahekommt. Dies gilt sinngemäß im Fall von Regelungslücken.


15.2 Änderungen, Ergänzungen und/oder Nebenabreden zu diesen AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für eine gänzliche oder teilweise Abänderung oder Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses. Mündliche Nebenabreden zu diesen AGB bestehen nicht. Bobingen, im Februar 2021